Durch einen Artikel meines Gelegenheitsarbeitgebers Telepolis wurde ich auf eine sehr gute Aktion aufmerksam, die auch ich unterstützen möchte. Bisher über 90 Blogs haben sich zusammengetan, um eine Petition gegen die Hartz-IV-Sanktionen zu fördern und diese so wegzubloggen. Wie Ihr wisst, habe ich schon selbst einen sehr kritischen und umfangreichen Artikel über die Hartz-IV-Probleme geschrieben. Nun habt Ihr die Möglichkeit, Euren Teil dazu beizutragen, dass die unmenschlichen Sanktionen aufgehoben werden. Unterzeichnet auch die Petition, und denkt daran: Irgendwann kann es Euch, Eure Familie oder Eure Freunde treffen!
Ich habe die Petition schon längst mitgezeichnet. Am 16. September (Einen Tag, nachdem sie online ging.) an Stelle 428.


Esowatch-Blog


9 Antworten bis jetzt ↓
1 Frank Benedikt // Okt 7, 2009 at 04:46
Oha! Nico – Du bist das hier? Wer von “uns” bloggt eigentlich noch nicht? *g* Freut mich sehr, daß Du die Petition (und unsere kleine Aktion dazu) unterstützt und wir lesen uns wieder beim gemeinsamen Brötchengeber TP
Beste Grüße
Frank
2 Nico Nissen // Okt 7, 2009 at 10:05
Wer von uns bloggt eigentlich erfolgreich?
Immerhin – ein Besucher. Willkommen!
Ich schreibe demnächst auch für Freitag.
3 Frank Benedikt // Okt 7, 2009 at 10:31
Lieber Nico,
was verstehst Du unter “erfolgreich bloggen”? Bloggen hat für mich mit Leserzahlen oder Profit nichts zu tun; das ist “Privatvergnügen”, dient im besten Falle “Aufklärung 2.0″ – sonst zu nichts.
“Erfolgreiche” Blogger gibt es natürlich – je nach Definition: Die einen verdienen gar schon (so recht und schlecht) ihren Lebensunterhalt mit, andere sind “Meinungsführer”, aber ist das erstrebenswert? Eher nicht
Was Deine Zukunft beim Freitag anbetrifft: Du hättest es vermutlich leichter gehabt, wenn wir das über meine Agentur gemacht hätten
Wer ist Dein Ansprechpartner? Jörn, Tom oder Lutz?
Falls Du schon “professionell genug” bist, um den Nutzen eines externen Lektorates zu erkennen, würde ich mich auch freuen, wenn Du mal kurz bei uns anfragst – wir bieten ein “linkes Lektorat” zu sehr moderaten Preisen
Beste Grüße
Frank
4 Nico Nissen // Okt 7, 2009 at 10:48
Erfolgreich bloggen wäre für mich eine ellenlange Diskussion nach jedem Artikel.
Ich bin selbst Lektor und Mitglied im Lektorenverband.
Was würde mir eine Agentur bringen, was ich mir nicht selber aushandeln kann?
5 Frank Benedikt // Okt 7, 2009 at 19:55
Unter dem Aspekt der Diskussion gesehen verständlich.
Selbst Lektor? Dann gehörst Du aber einer raren Gattung an
Nun, eine Agentur ist immer in einer besseren Verhandlungsposition als ein einzelner Autor, hat meist mehr und engere Kontakte und kann den Autoren Routinearbeiten abnehmen, damit diese sich auf ihre Schreibarbeit konzentrieren können.
Das nur als Antwort. Ich will Dir da nichts andrehen und arbeite eh nur mit AutorInnen, mit denen mich auch ein freundschaftliches Verhältnis verbindet.
Beste Grüße
Frank
6 Nico // Okt 7, 2009 at 20:12
Wenn Lektoren eine rare Gattung wären, hätte ich genügend Arbeit, um davon leben zu können. Das ist nicht der Fall.
Ich bin durchaus bereit, es mal mit einer Agentur auszuprobieren.
7 Frank Benedikt // Okt 7, 2009 at 21:56
Naja, ich habe in meinem Leben erst vier von dieser Spezies getroffen und die Zahl der Mitglieder beim VfLL ist auch nicht so berauschend. Aber die Lektorate wurden ja in den letzten Jahrzehnten auch breitflächig eingedampft und im Online-Bereich gibt es kaum welche, wie Du sicher weißt. Deshalb muß man ja oft so haarsträubendes Zeug im Netz lesen und das geht rauf bis zum SpOn.
Beste Grüße
Frank
8 Nico Nissen // Okt 7, 2009 at 22:41
… stattdessen bekomme ich Bücher zur Rezension, in denen Sachen stehen wie: “in Prussia, dem heutigen Königsberg”
Ich habe mich jetzt bei dem Verlag beworben. Die Rezension wird entsprechend ausfallen.
Gelegentlich korrigiere ich die Fehler bei Telepolis, wenn mir etwas auffällt. Ich habe da aber auch schon meine Artikel nachträglich ändern lassen, weil mir Fehler aufgefallen sind oder mich die Leser darauf aufmerksam machten – natürlich vor allen Leuten im Forum! Die haben keine Gnade, aber das ist gut so.
Erst vor wenigen Wochen habe ich einen Ausbeuterjob gekündigt. Ich sollte für eine Firma, die Testeinkäufe durchführt, die Berichte und Fragebögen korrigieren. Die haben mich bei den Verdienstaussichten aber angelogen, und ich habe die Notbremse gezogen und bin ausgestiegen, denn auch die 7 € je Stunde waren unmöglich zu erreichen.
9 Frank Benedikt // Okt 7, 2009 at 22:46
Wollen wir uns nicht lieber via Mail unterhalten? Wir müssen hier ja keine “Insider-Gespräche” führen
Meine Mailaddy hast Du als Blogbetreiber ja.
Beste Grüße
Frank
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